SGM Regionalliga 1

Runde 1

Runde 2

Werden wir auf ein eher schwaches Gonzen 1 treffen, so, wie sie in der 1. Runde gespielt haben? Taten wir nicht... Mit drei Spielern und einer Spielerin über 2000 Elo waren sie stark besetzt. Doch auch wir konnten verstärkt – durch Miran und Thomas Heinsius – im genütlichen Chalet «Capannina» in Sargans antreten.
Rasch führten wir 1:0: Mein Gegner war so gastfreundlich, mir die Dame zu schenken. Nun hatte ich viel Zeit, die übrigen Partien zu verfolgen.
Jean-Marc am ersten Brett hatte nicht nur eine Zugsverspätung hinter, sondern auch einen leicht gedrückten Franzos vor sich. Im Endspiel Dame gegen Dame mit Minusbauer reichte es leider nicht zu ewigem Schach, und sein starker Gegner konnte die Partie – die längste des Tages – gewinnen. Gut gekämpft, Jean-Marc!
Ein ewiges Schach gab es hingegen am zweiten Brett. Besser gesagt, hätte es gegeben, wenn die Gegnerin von Vital ins Remis eingewilligt hätte. So lief ihr König nach zirka 30 Schachs von Vital in eine Bauerngabel, und er holte den zweiten Siegpunkt. Verdient, übrigens, hatte er doch mit einem vielversprechenden Figurenopfer früh eine Druckstellung aufgebaut.
Auch Miran an Brett 3 setzte Druck auf, was den Gegner sehr viel Bedenkzeit kostete. Leider verpasste Miran ein-, vieleicht zweimal einen kleinen, feinen Zug, und im Endspiel war er gegen die Freibauern machtlos.
Schwierig hatte es Thomas mit Weiss gegen die schwarze Umklammerung, doch sein Gegner schaffte es nicht, diese zum Gewinn zu verwerten (was auch dem ruhigen Spiel von Thomas geschuldet war – no panic under pressure!). Das erste von zwei Remis war im Kasten. Das zweite steuerte Markus bei, wobei er gegen einen stark spielenden, wohl zu tief eingestuften Spieler auch kurzzeitig kämpfen musste. Ein alles in allem gerechtes 3:3. Somit haben wir in Sargans den ersten Mannschaftspunkt geholt. Vielen Dank für euren Einsatz!

Runde 3

Runde 4

Knapp, aber verdient: Gegen St. Gallen 2 holten wir den ersten Saisonsieg! Die erstmalige Teilnahme von Heinz brachte uns wohl Glück. Thomas steuerte als Erster einen ganzen Punkt bei, dann folgte ein Remis von Max am Spitzenbrett. Mit den Siegen von Vital und mir war dann der Match gelaufen. Heinz und Jean-Marc kämpften noch um ein besseres Torverhältnis, doch ihre starken Gegner kannten kein Pardon. Mit diesem wichtigen Sieg haben wir uns im Abstiegskampf ein wenig Luft verschafft: St. Gallen liegt nun einen Punkt hinter uns, Gonzen vermutlich deren zwei (heute gegen Chur). Beat Zaugg

Trotz einer interessanten Aufstellung und vielversprechenden Stellungen – ausser bei mir – kassierten wir in Pfäffikon eine Niederlage.
Heinz wie auch Jean-Marc an den Spitzenbrettern standen gegen starke Gegner lange mindestens ausgeglichen. Leider wurde das gute Spiel nicht belohnt.
Nach den Niederlagen von Max und mir war der Match entschieden. Tommaso mit einem Remis und Vital mit einem Sieg sorgten für wichtige Einzelpunkte.

Runde 5

Trotz einer interessanten Aufstellung und vielversprechenden Stellungen – ausser bei mir – kassierten wir in Pfäffikon eine Niederlage.
Heinz wie auch Jean-Marc an den Spitzenbrettern standen gegen starke Gegner lange mindestens ausgeglichen. Leider wurde das gute Spiel nicht belohnt.
Nach den Niederlagen von Max und mir war der Match entschieden. Tommaso mit einem Remis und Vital mit einem Sieg sorgten für wichtige Einzelpunkte.

Runde 6

Ist Schach Spiel? Sport? Kunst? Schach ist all das – was Schach aber auf jeden Fall ist: Kampf. Das hat sich heute gegen Réti 2 wieder mal gezeigt. An allen sechs Brettern wurde verbissen und lange gekämpft. Grossen Kampfgeist zeigten Fabien und Philip, die sich jedoch trotz harter Gegenwehr ihren Elo-stärkeren Gegner beugen mussten
Auch an den vier vorderen Brettern waren wir Elo-mässig schwächer, und hier wurde ebenfalls gefightet. Auf den Brettern brannte es teilweise. So sah sich Jean-Marc einem Königsangriff gegenüber, den er aber bravourös abwehrte und so den ersten halben Punkt für uns holte. Auch Markus stand am Königsflügel unter Druck, konnte dies allerdings mit Angriffsspiel im Zentrum und am Damenflügel ausgleichen: Das zweite Remis war im Trockenen.
In meiner Partie opferte ich einen Bauern für eine aktive Damenstellung. Nach einigem Hin-und-Her endete auch diese Partie remis. Am Spitzenbrett war eine verschachtelte Stellung zu sehen, das Remis ein folgerichtiges Resultat. Nach Lektüre des beiliegenden Buchs holen wir beim nächsten Mal 6 Punkte ;-)

Runde 7

Fast hätte es gereicht, doch auch in dieser Runde spielten die Gegner nicht für uns: Gonzen und Pfäffikon trennten sich unentschieden, sodass wir nach unserer Niederlage gegen Frauenfeld in der nächsten Saison in der 2. Liga spielen werden. Das heisst aber auch, dass wir es dann einiges einfacher haben werden als Gonzen, das in der 1. Liga bleiben muss ;-) – Und natürlich werden wir um den Aufstieg spielen!

Für die gestrige Runde hatte ich grosse Mühe, genügend Spieler zu finden. Zum Glück konnte Michele spielen – und als Joker sorgte er dann auch gleich für einen Superstart gegen Frauenfeld, indem er schon nach kurzer Zeit den ersten Punkt holte.  Sauber gespielt! Danach war es am Gegner,  zu punkten: Jean-Marc und ich mussten die Segel streichen. Es war nicht unser bester Tag. Markus glich mit einem souverän geführten  Endspiel das Score bald darauf wieder aus. Die Partien von Heinz und Vital mussten also die Begegnung entscheiden. Heinz war zeitlich und stellungsmässig unter Druck und konnte schliesslich gegen den vorwärts stürmenden a-Bauer des Gegners nichts mehr machen. 
Bei Vital war ein, was die Bauern betraf, verzetteltes Turmendspiel entstanden, das an einem bestimmten Zeitpunkt durch Zugswiederholung in ein Remis hätte münden können (so zumindest die laienhafte Beurteilung des staunenden Zuschauers). Doch Vital wollte mehr und brachte nach einen schönen Bauernopfer (auch Harry hatte noch seinen Auftritt) seinen Turm in die gegnerische Hälfte, um seinem weit vorgerückten a-Bauern (schon wieder dieser!) den Weg zum Umwandlungsfeld zu ermöglichen. Nach einigem nervenaufreibendem Hin und Her und in beidseitiger Zeitnot kam es auf beiden Seiten gleichzeitig zu einer Damenumwandlung, was das Unentschieden besiegelte.